Niemand konnte sie auslöschen- Die friedliche Revolution im Herbst 1989

Die Predigten in der spannungsreichen Zeit vor den ersten Demonstrationen im Herbst 1989 fanden viele aufmerksame Zuhörer. Unter sie mischten sich aber auch einige, denen wenig an der Verkündigung von Gottes Wort gelegen war. Zum Schutz vor Unterstellungen wie "Staatsverleumdung", "Aufhetzung" und ähnlichen Wahrnehmungen der Sicherheitsorgane wurden die Predigten in der Augustinerkirche (auch) von der Jungen Gemeinde per Kassettenrekorder aufgenommen. Diese Praxis blieb  über die "Wende" hinaus erhalten. Acht Beispiele finden sich in den nachfolgenden Audiobeiträgen.



Veroffentlichungen_files/Per%20mutuum%20colloquium%20et%20consolationem%20fratrum.blocksatz.oc.pdf

Unter schützendem Dach

Kirche und Augustinerkloster in Gotha waren schützendes Dach für Begegnungen, Gruppen, Kirchentage - kurzum für alles, was  in der DDR- Öffentlichkeit schutzbedüftig war.

Aufsatz in: Esther- Maria Wedler, „Herkunft aber bleibt Zukunft“, Festschrift zum 750- jährigen Jubiläum des Augustinerklosters Gotha

Zu beziehen über das Ev.- Luth.  Stadtkirchenamt, Jüdenstraße 27, 99867 Gotha, Preis 10 €



Pfarrberg-Aufstand

1935 kam es im Zusammenhang mit den Feiern anlässlich der Rückkehr des Saarlandes "ins Reich" in Mihla/Werra zu einer für die damalige Zeit ungewöhnlichen Konfrontation zwischen NSDAP und Bevölkerung. Der Versuch, den Pfarrer der Bekennenden Kirche Karl Hoffmann mit Gewalt aus dem Ort zu vertreiben, wurde durch die heftige Gegenwehr zahlreicher Bürger vereitelt. Der Verfasser hat Zeitzeugnisse über diese Ereignisse in seinem Heimatort erforscht und legt sie hier in einem Artikel vor.

Eckardt Hoffmann - 18.- März- Straße 3- 99867 Gotha- info@eckardt-hoffmann.de

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Niemand konnte sie auslöschen - Die friedliche Revolution im Herbst 1989 in Gotha
Originaldokumente der Wende, die Protokolle des Runden Tisches

Dokument: Willy Brand trifft sich mit Vertretern der Kirche am 27.01.1990

„Davon hängt unsere Zukunft ab“

Die große Demonstration auf dem Gothaer Haupt-markt am 29. Oktober 1989

Eine Dokumentation von Eckardt Hoffmann und Reinhard Kratochwil

An Liebe nicht sparen

Liebes- und Glaubenslieder aus dem 17. Jahrhundert von Ernst Christoph Homburg

Neuanfang - Krise - Bewahrung

1945 - 1963

Evangelische Kirche in Gotha nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“

Per mutuum colloquium et consolationem fratrum –

„durch gegenseitiges Unterreden und Trösten der Brüder“ Schmalkaldische Artikel III,4

Im Erinnerungsjahr an die Friedliche Revolution von 1989 wird oft gefragt, wie die Bürgerbewegung es schaffte, das scheinbar allmächtige SED-Regime zu stürzen, ohne Blut zu vergießen. Die Schilderung der damals typischen  Stimmung in einer mittleren Stadt und die Situation der oppositionellen Gruppen will zeigen, welche Bedeutung die Gespräche in den zahlreichen Basisgruppen für die inhaltliche Formulierung von Zukunftsvisionen hatten.